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Hochzeit, Hochzeit: Wie wir Trauzeugen auf einer kambodschanischen Hochzeit wurden (Teil 2)

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A lles begann am 10 Februar mit einer Sprachnachricht von unserer Bekannten Anika: „Mein Cousin heiratet in zwei Wochen und braucht noch Trauzeugen. Meine Mutter findet, ihr seid genau die richtigen für diesen Job.“ Und so kam es, dass mein Mitfreiwilliger Paul und ich am Morgen des 21 Februars in einem Dorf in Kampong Speu ankamen, traditionelle Kleidung angezogen bekamen und als Trauzeugen verschiedenste Zeremonien miterleben und mitmachen durften. Gegen Mittag ist kurz Pause und wir fahren ins Hotel um uns auszuruhen. Doch schon am frühen Abend sind wir wieder da...       Fast schon Familienphoto. Von links nach rechts: Ein Kumpel unserer Landesmentorin, Anwar, unsere Landesmentorin Lim, Lims Kinder, Ich, Paul, So, Sophea, Sopheas jüngere Tochter (Sorry, ich weiß den Namen nicht mehr), Sopheas ältere Tochter Anika Nachdem wir um kurz vor fünf angekommen sind, bekommen wir wieder kambodschanische Kleider angezogen. Das ist nun Kostüm Nummer 3, das dritte und letzte t...

Hochzeit, Hochzeit: Wie wir Trauzeugen auf einer kambodschanischen Hochzeit wurden (Teil 1)

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    Wie sind wir hier wohl gelandet??? Alles begann am 10 Februar mit einer Sprachnachricht unserer Bekannten Anik a, welche wir Fr eiwilligen von seit dem Ankunftsseminar im September kennen (damals hatte sie unserer Landesmentorin beim Vorbereiten des Seminars und beim Übersetzen geholfen) : „ Mein Cousin heiratet in zwei Wochen un d braucht noch Trauzeugen. Meine Mutter findet, ihr seid genau die richtigen für diesen Job.“ Und jetzt stehen wir, also mein Mitfreiwilliger Paul und ich, auf der Bühne, neben dem Brautpaar, in traditioneller Kleidung und tanzen einen kambodschanischen Tanz (oder versuchen es zumindest). S ehr zur Belustigung der anderen Gäste. Barang, barang.   Ein ungewöhnliches Angebot Dabei war uns anfangs gar nicht klar, ob wir dieses Angebot überhaupt annehmen sollten. Schließlich ist Trauzeuge sein eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Und ausgerechnet wir, zwei Deutsche, die gerade mal seit einem halben Jahr in Kambodscha sind, sollten diese über...

Eintrag 9: Dorfleben in Prek Chrey - November

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Den folgenden Artikel hatte ich eigentlich schon im November geschrieben. Allerdings hatte ich erst jetzt Zeit für den Feinschliff:    Ich liege in der Hängematte und schlürfe genüsslich eine Eisschokolade. Um mich herum befinden sich, teils überflutete Felder. In der Ferne sieht man Hochhäuser. Ich frage mich, ob diese schon in Vietnam oder noch in Kambodscha sind. Endlich habe ich die Zeit und Muße die letzten paar Tage Revue passieren zu lassen.  Am Dienstag war ich in einem Gruppen-Taxi von Phnom Penh losgefahren. Nach drei Stunden Fahrt kamen ich und die anderen Fahrgäste in dem Grenzdorf Prek Chrey an. Prek Chrey befindet sich direkt an der Grenze zu Vietnam. Der Bassac-Fluss trennt die beiden Länder. An manchen Stellen, wie z.B. beim Gemeindehaus hat man einen tollen Ausblick auf das Nachbarland auf der anderen Seite des Flusses. Hier ragt eine kambodschanische Flagge hoch in die Luft. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich schon ein anderes Land, mit einer and...

Eintrag 8: Woah, schon fünf Monate um (warum vergeht die Zeit so schnell?!)

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Anderthalb Monate nach dem letzten Artikel melde ich mich aus der Funkstille zurück. Updates auf der Website gab es nicht, weil es nichts zu berichten gäbe. Nein, im Gegenteil: die letzten anderthalb Monate waren so erlebnisreich, dass ich schlicht nicht zum Schreiben gekommen bin. In den nächsten Wochen möchte ich nicht nur, die Erlebnisse des neuen Jahres teilen, sondern auch den ein oder anderen Artikel aus dem letzten Jahr veröffentlichen, der bisher halbfertig auf meiner Festplatte lag. Heute gebe ich aber eine kurze Übersicht über die vergangenen Monate.     Wie alles begann...    Erster Eindruck von Phnom Penh aus dem Flieger Am 22. August stiegen vier junge Leute aus Deutschland in ein Flugzeugmit dem Ziel Kambodscha um dort einen weltwärts-Freiwilligendienstzu absolvieren. Die vier Freiwilligen würden die nächsten zwölf Monate in NGO’s in Kambodscha mitarbeiten und viel über ein Land lernen, deren Sprache sie zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal kannten. Au...