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Eintrag 8: Woah, schon fünf Monate um (warum vergeht die Zeit so schnell?!)

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Anderthalb Monate nach dem letzten Artikel melde ich mich aus der Funkstille zurück. Updates auf der Website gab es nicht, weil es nichts zu berichten gäbe. Nein, im Gegenteil: die letzten anderthalb Monate waren so erlebnisreich, dass ich schlicht nicht zum Schreiben gekommen bin. In den nächsten Wochen möchte ich nicht nur, die Erlebnisse des neuen Jahres teilen, sondern auch den ein oder anderen Artikel aus dem letzten Jahr veröffentlichen, der bisher halbfertig auf meiner Festplatte lag. Heute gebe ich aber eine kurze Übersicht über die vergangenen Monate.     Wie alles begann...    Erster Eindruck von Phnom Penh aus dem Flieger Am 22. August stiegen vier junge Leute aus Deutschland in ein Flugzeugmit dem Ziel Kambodscha um dort einen weltwärts-Freiwilligendienstzu absolvieren. Die vier Freiwilligen würden die nächsten zwölf Monate in NGO’s in Kambodscha mitarbeiten und viel über ein Land lernen, deren Sprache sie zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal kannten. Au...

Eintrag 7: Über die kambodschanische Sprache

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Nach dem es im vorherigen Artikel ein bisschen politischer zuging, kommt hier ein etwas leichteres Thema! Wobei, das Sprachenlernen ist auch nicht immer einfach.   Khmer, die Amtssprache Kambodschas wird von etwa 16 Millionen Menschen, vor allem in Kambodscha, aber auch in Vietnam, Thailand und Laos gesprochen. Sie gehört gemeinsam mit Vietnamesisch zur Austroasiatischen Sprachfamilie und innerhalb dieser Familie zur Untergruppe der Mon-Khmer-Sprachen. So viel ergibt eine kurze Wikipediarecherche Um ehrlich zu sein, viel mehr wusste ich vor drei Monaten auch nicht über die Sprache, die ich dieses Jahr überall um mich herum hören sollte. Obwohl, so ganz stimmt das wohl auch nicht: in der zehnten Klasse hatte ich in den USA ein Auslandsjahr gemacht. In der Stadt Long Beach, in der ich damals lebte, gibt es eine große kambodschanische Community. Die Menschen waren in den 70ern und 80ern vor den Roten Khmer und den Unruhen in Kambodscha geflohen. Obwohl in Long Beach tausende „Khmeric...

Eintrag 6: Don’t Thai to me? Ein kleiner Überblick über den Thai-Kambodschanischen Konflikt

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Am 10. November hat Thailand das Waffenstillstandsabkommen mit Kambodscha, welches erst im Oktober unterzeichnet worden war, unilateral in Teilen ausgesetzt. Das Abkommen sollte einen jahrhundertealten Konflikt schlichten, der erst im Sommer dieses Jahres wieder einmal aufgeflammt war. Doch eine Reihe von gegenseitigen Anschuldigungen ließen den Frieden brüchig werden. Ein Zwischenfall, bei dem laut thailändischen Quellen zwei thailändische Soldaten bei einer Landminenexplosion verletzt worden seien, brachten das vorläufige Ende für das brüchige Abkommen. Diese aktuellen Entwicklungen sind Grund genug, um den Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand unter die Lupe zu nehmen Viele Menschen zeigen mit solchen oder ähnlichen Aufschriften Solidarität mit ihrem Heimatland. Wer wirklich den Konflikt angefangen hat, ist gar nicht so einfach zu sagen (Bildquelle: Nicolas Minke) Im Alltag in Phnom Penh erscheint einem der Grenzkonflikt mit Thailand, der im Sommer diesen Jahres nahezu in ei...